Ulefone Armor 28 Ultra: 30-Sekunden-Test
Das Ulefone Armor 28 Ultra ist nach IP68/IP69K und MIL-STD-810H zertifiziert – typisch für extrem robuste Smartphones. Damit ist es deutlich widerstandsfähiger als herkömmliche Consumer-Smartphones. Es hält Regen im Freien problemlos stand und übersteht Stürze aus großer Höhe im Arbeitsalltag. Ausgestattet mit einem leistungsstarken Akku, einem reaktionsschnellen und hellen AMOLED-Display, dem neuesten Android 15 Betriebssystem und Anschlussmöglichkeiten für praktisches Zubehör ist es ideal für alle, die viel im Freien arbeiten oder viel unterwegs sind.
Im Gegensatz zu vielen robusten Smartphones, denen es oft an Rechenleistung mangelt (abgesehen von ihrer Größe und ihrem Gewicht), setzt das Ulefone Armor 28 Ultra auf Premium-Performance. In direkten Vergleichstests mit einem iPhone 15 Pro ist seine Leistung mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar besser. Obwohl das iPhone 16 Pro noch mehr Rechenleistung besitzt, ist dieses Smartphone dennoch sehr leistungsstark. Es ist schnell und reaktionsschnell, und die Nutzung von Apps wie Google Docs demonstriert seine Fähigkeiten eindrucksvoll.
Was es auszeichnet, sind seine besonderen Eigenschaften. Es kann bis zu 30 Minuten lang in bis zu 2 Meter tiefes Wasser eingetaucht werden (ich habe es in geringerer Tiefe getestet), und kleinere Stürze verursachen nur leichte Kratzer.
Eine Besonderheit ist das zweite AMOLED-Display auf der Rückseite. Es zeigt ein herkömmliches Zifferblatt an, sodass Sie die Uhrzeit schnell ablesen können, wenn Ihr Smartphone – wie viele beim Arbeiten – mit dem Display nach unten liegt. Durch Wischen nach links oder rechts können Sie verschiedene Anzeigen, darunter Benachrichtigungen, aufrufen. Wie einige andere Armor-Smartphones verfügt es außerdem über die Smart 2.0-Technologie von Ulefone, die den Anschluss verschiedener Zubehörteile wie Endoskope und Mikroskope ermöglicht.
Zusätzlich zu den hochauflösenden Kameras ist auch eine Infrarotkamera integriert, was es zu einer ausgezeichneten Wahl für Handwerker und im Freien arbeitende Personen macht.
Unter allen extrem robusten Smartphones, die ich getestet habe, kommt das Armor 28 Ultra in puncto Leistung und Qualität Premium-Smartphones am nächsten. Wenn Sie ein einziges Smartphone suchen, das allen Umgebungen und Bedingungen gewachsen ist, dann ist es die richtige Wahl.

Ulefone Armor 28 Ultra: Design
An der Unterseite des Telefons befindet sich ein USB-Typ-C-Anschluss, der mit einem kleinen Gummistopfen abgedeckt werden muss, um Wasserdichtigkeit zu gewährleisten, falls das Telefon unter Wasser getaucht wird. Auf der rechten Seite befindet sich eine weitere orangefarbene, eloxierte Taste, die die Kamera aktiviert und als Auslöser dient. Darüber befinden sich der Ein-/Ausschalter mit Fingerabdruckerkennung und die Lautstärkeregler. An der Oberseite des Telefons befindet sich ein weiterer kleiner Gummistopfen, der, wenn er herausgezogen wird, die standardmäßige 3,5-mm-Kopfhörerbuchse freigibt.
Was das Design angeht, ist es sehr robust und bietet so ziemlich alle Standardfunktionen, die man von einem Telefon dieser Art erwarten würde, jedoch mit einigen wichtigen Ergänzungen: dem U-Smart-Aufsatz, dem zweiten Bildschirm auf der Rückseite und der zusätzlichen, individuell anpassbaren Taste an der Seite.

Ulefone Armor 28 Ultra: Funktionen
Das Armor 28 Ultra ist ein robustes und funktionsreiches Outdoor-Smartphone.
Hardware und Leistung
· Prozessor und GPU: Dieses Gerät ist mit dem Dimensity 9300+ und dem Immortalis-G720-Prozessor ausgestattet. Es bietet mehr Leistung, als man von einem robusten Smartphone üblicherweise erwarten würde. Die MediaTek MPU 790 AI MPU optimiert die Leistung dieser Prozessoren zusätzlich.
· Arbeitsspeicher und interner Speicher: Das Gerät ist mit 16 GB LPDDR5X-RAM ausgestattet, was für die meisten Anwendungen und Spiele ausreichend ist. Der 1 TB große UFS 4.0-Speicher ist extrem schnell und übertrifft den der meisten Smartphones.
· Kühlsystem Um den kühlen Betrieb der Hochleistungs-CPU, GPU und MPU zu gewährleisten, wurde ein fortschrittliches Kühlsystem integriert. Dies trägt zu einer durchgehend stabilen Leistung bei.
KI-Fähigkeiten
Die Einführung der neuen KI-Engine, der MPU 790, macht einen entscheidenden Unterschied. Sie ermöglicht den Zugriff auf Rechenleistung für diverse Drittanbieter-Anwendungen wie Google Gemini und Meta. Ulefone hat zudem eine eigene KI-Software auf dem Smartphone integriert. Diese Software erlaubt Nutzern schnelle Bildbearbeitungen und den Zugriff auf weitere Funktionen.
Kamerasystem
· Hauptkameras: Die Hauptkamera bietet 50 Megapixel und einen 1-Zoll-Sensor vom Typ Sony IMX989. Dieser größere Sensor liefert im Vergleich zu Sensoren mit ultrahoher Auflösung eine bessere Leistung bei schwachem Licht. Zusätzlich ist eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und eine 64-Megapixel-Ultra-Nachtsichtkamera verbaut.
· Blitz und Infrarotlinsen: Ein integrierter Blitz sorgt für nützliches Zusatzlicht. Vier Infrarotlinsen sind auf der Rückseite des Telefons angeordnet. In Verbindung mit dem OmniVision OV64B-Sensor ermöglichen diese Linsen dem Night Elf Ultra 3.0-Algorithmus die Aufnahme von Nachtsichtbildern.
· Wärmebildkamera: Das Smartphone verfügt über eine integrierte Wärmebildkamera, die über die Thermal View Pro App genutzt werden kann. Sie ermöglicht es Nutzern, bestimmte Bereiche zu identifizieren, Temperaturen zu messen sowie Bildausschnitte auszuwählen und zu vermessen. Dadurch eignet es sich hervorragend für Mechaniker und Handwerker, für die eine Wärmebildkamera auf einem robusten Smartphone äußerst nützlich ist.
Konnektivität und Funktionalität
Die U-Smart 2.0-Technologie ermöglicht den Anschluss von Geräten wie Endoskopen oder Mikroskopen über einen separaten Port. Dadurch bleibt der USB-Typ-C-Anschluss zum Laden und zur externen Stromversorgung frei.
Batterie
Das Armor 28 Ultra verfügt über einen 10.600-mAh-Akku, der eine Laufzeit von bis zu zwei Tagen ermöglicht. Im Praxistest hielt der Akku sogar eine Woche durch, bevor er wieder aufgeladen werden musste. Dank 120-W-Schnellladefunktion ist der Akku in nur 10 Minuten zu 40 % geladen. Zusätzlich unterstützt das Smartphone auch das kabellose Laden anderer Geräte.
Haltbarkeit
Es verfügt über die Zertifizierungen IP68/IP69K und MIL-STD-810H, was seine hohe Langlebigkeit belegt.
Insgesamt sticht das Armor 28 Ultra unter den robusten Smartphones als das leistungsstärkste und nützlichste in Bezug auf die Funktionen hervor.

Ulefone Armor 28 Ultra: Leistung
Was die Leistung angeht, ist eines der Hauptmerkmale des Ulefone Armor 28 Ultra seine extreme Robustheit. Wie viele andere widerstandsfähige Smartphones auf dem Markt hält es mehr aus als die meisten anderen. Besonders gut gefällt mir am 28 Ultra aber, dass es in puncto Größe und Gewicht im mittleren Bereich liegt. Dadurch passt es problemlos in eine Hosen- oder Jackentasche.
Was die Haltbarkeit angeht, schien das Handy selbst Stöße, Stürze und das Eintauchen in einen Bach kaum zu beeinträchtigen, abgesehen davon, dass es etwas schmutzig und nass wurde. Da die Wassertemperatur derzeit nahe dem Gefrierpunkt liegt, ist das Handy nicht nur wasserfest, sondern auch extrem kältebeständig. Im Test ließ ich das Handy 30 Minuten lang unter Steinen in einem Bach liegen und überprüfte anschließend, wie es sich geschlagen hatte. Es war völlig intakt. Nach kurzem Abtrocknen funktionierte alles wie gewohnt. Wie üblich muss der Bildschirm aufgrund des kapazitiven Designs kurz abgewischt werden, bevor er wieder reagiert. Ansonsten funktionierten alle anderen Funktionen einwandfrei.
Es ist erwähnenswert, dass im Gegensatz zu einigen anderen robusten Smartphones, die vollständig wasserdicht sind und bei denen der USB-Typ-C-Anschluss den Elementen ausgesetzt ist, hier der Gummistopfen ordnungsgemäß eingesetzt werden muss, ebenso wie die 3,5-mm-Klinkenbuchse an der Oberseite des Geräts.
Als es also darum ging, die Robustheit und Langlebigkeit des Smartphones zu testen, war ich, wie ich es bereits von anderen Ulefone-Geräten kenne, äußerst beeindruckt. Dieses Handy hält wirklich viel mehr aus als ein durchschnittliches Consumer-Smartphone.
Telefonnutzungsleistung
Der nächste Test deckt normalerweise die Schwächen von Smartphones in puncto Rechen- und Grafikleistung auf. Nach Durchführung aller Benchmark-Tests erreichte das Armor 28 Ultra jedoch im Sling Shot 3DMark-Test die Höchstpunktzahl. Die Ergebnisse von Geekbench und allen anderen 3DMark-Benchmarks waren nahezu identisch mit denen meines iPhone 15 Pro und lieferten durchweg sehr ähnliche, wenn nicht sogar bessere Ergebnisse.
Im praktischen Einsatz stellte das Öffnen von Google Docs und das Aktualisieren von Tabellenkalkulationen über eine Mobilfunkverbindung mit Prepaid-SIM-Karten von EE und Vodafone überhaupt kein Problem dar.
Um die Leistung weiter zu steigern, nutzte ich Lightroom Mobile. Das Smartphone bewältigte die für Bildbearbeitung und -speicherung sowie das Durchsuchen der Bibliothek erforderliche Grafikleistung mühelos – ein beeindruckendes Ergebnis. Um die Leistung des Smartphones noch weiter zu testen, öffnete ich CapCut, um ein kurzes Social-Media-Video zu bearbeiten. Auch hier überzeugte die Rechenleistung des Smartphones. Es meisterte die 4K-Videobearbeitung, das Anwenden von Änderungen und das Teilen der Inhalte ohne Verzögerungen oder Probleme.
Nachdem ich die Praxistests abgeschlossen hatte, lud ich ein paar Spiele und war erneut beeindruckt, wie flüssig das Gameplay war. Need for Speed – Keine Grenzen war ein angenehmes Erlebnis, das Telefon war mehr als fähig, die Grafiken zu bewältigen.
Der letzte Leistungstest des Handys bestand in der Überprüfung seiner Mobilfunkverbindung. Mit einer Vodafone- und einer EE-SIM-Karte konnte ich die Stabilität und Stärke der Verbindung testen. Derzeit ist der lokale Vodafone-Sendemast etwas unzuverlässig, weshalb diese Dual-SIM-Konfiguration so gut funktioniert. Obwohl der Vodafone-Sendemast ein 5G-Signal anzeigt, werden aktuell keine Daten übertragen. Mit der EE-SIM-Karte hingegen ist ein 4G-Signal verfügbar. Das ist zwar langsamer, funktioniert aber. Bei der Fahrt in die Stadt erreichte das Handy beeindruckende 5G-Geschwindigkeiten, und auch im Café mit dem lokalen WLAN zeigte es eine hervorragende Leistung.
Zweiter Bildschirm
Die Dual-Screen-Funktion ist bei Smartphones noch recht neu, und ich habe sie tatsächlich zum ersten Mal bei einem Outdoor-Handy gesehen. Und ich muss sagen, dass sie alles andere als eine Spielerei ist. Ein kurzer Doppeltipp auf den Rückbildschirm aktiviert die Smartwatch und zeigt deren Benutzeroberfläche an. Das Standarddesign hat zwar einen etwas Steampunk-artigen Look, lässt sich aber problemlos gegen eines der attraktiveren Zifferblätter austauschen – und das geht kinderleicht: Ein weiterer Doppeltipp öffnet die entsprechenden Optionen.
Beim Durchwischen der Dual-Screen-Optionen ist die erste App die Musik-App. Wenn diese mit Ihrer Musikbibliothek verbunden ist, können Sie über diesen kleinen Bildschirm blitzschnell auf Ihre Musik zugreifen. Ein Wisch nach links öffnet die Uhr, ein weiterer nach links den Kompass, dann den Kalender und ein letzter Wisch die Kamera-Option. Interessanterweise nutzt diese Option eine der hochwertigen Rückkameras anstelle der üblichen Selfie-Kamera, was mir sehr gut gefallen hat.
Auch wenn der zweite Bildschirm auf den ersten Blick etwas spielereiig wirken mag, erweist er sich in der Praxis als äußerst praktisch.
U-Smart 2.0
Das Armor 28 Ultra ist nicht das erste Ulefone-Gerät mit dem U-Smart 2.0-Anschluss, über den Endoskope, Mikroskope und anderes Zubehör angeschlossen werden können. Für Handwerker und andere Berufsgruppen ist dies eine hervorragende Option. Um Abflüsse, Bereiche hinter Heizkörpern oder kleine Löcher zu untersuchen, kann man anstelle eines Spiegels oder anderer Hilfsmittel dieses kleine Endoskop verwenden. Es lässt sich drehen und manövrieren, um eine deutlich bessere Sicht auf die Umgebung zu erhalten. Für Mechaniker und Handwerker ist dieses Smartphone daher eine lohnende Anschaffung.
Das U-Smart-Zubehör ist natürlich von Vorteil, aber darüber hinaus gibt es auch die Wärmebildkamera und die dazugehörige App – ein weiteres Merkmal dieses Telefons, das vor allem Handwerker ansprechen dürfte.
Kameras
Eines der letzten Highlights dieses Handys, das ich unbedingt testen wollte, war die Kamera, insbesondere da eine der beiden Hauptkameras mit einem riesigen 1-Zoll-Sensor ausgestattet ist. Ein 1-Zoll-Sensor ist in der Fotoindustrie zwar nicht ungewöhnlich, findet sich aber üblicherweise nur in hochwertigen Kompaktkameras und erst seit Kurzem auch in einigen teureren Action-Kameras. Obwohl die Hauptkamera eine Auflösung von 50 MP hat, bedeutet die größere Sensorgröße, dass jedes Pixel größer ist. Dadurch erzielt sie eine bessere Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen als Modelle mit höherer Auflösung.
Tatsächlich war ich im Gebrauch von der Bildqualität dieses Smartphones wirklich beeindruckt. Zwar kann es nicht mit Geräten wie dem iPhone 15 und 16 Pro mithalten, aber es ist dennoch ein deutlicher Fortschritt gegenüber anderen robusten Smartphones und kann in puncto Detailreichtum, Farbton und Qualität sogar mit vielen Premium-Smartphones mithalten.
Beim Wechsel zur 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera wird die Qualität erst richtig deutlich. Landschaftsaufnahmen mit dem Ultraweitwinkelobjektiv sehen fantastisch aus, und wer auf Reisen ein wirklich robustes Smartphone benötigt, wird von der Kameraqualität nicht enttäuscht sein.
Die letzte Kamera ist natürlich die Low-Light-Kamera. In Kombination mit den Infrarot-LEDs ist der Qualitätsunterschied zwischen einem Standardbild bei schlechten Lichtverhältnissen und einem mit diesem Smartphone aufgenommenen Bild deutlich sichtbar. Die Kamera erfasst Infrarotlicht anstelle von sichtbarem Licht, und obwohl die Bilder monochrom und nicht farbig sind, sind Detailreichtum und Schärfe hervorragend. Die Reichweite ist jedoch etwas begrenzt.
Akkulaufzeit
Abschließend noch ein Hinweis zur Leistung: Der Akku ist deutlich größer als der der meisten Smartphones für Endverbraucher. Bei täglicher Nutzung im Außeneinsatz musste ich das Handy so gut wie nie aufladen. Im Laufe des einmonatigen Tests musste ich es wahrscheinlich nur drei- oder viermal aufladen, im Vergleich zu meinem normalen Handy, das ich täglich aufladen muss.
Ulefone Armor 28 Ultra: Endgültiges Urteil
Ich habe im letzten Jahr einige robuste Smartphones getestet, und viele davon haben mich beeindruckt. Jedes Gerät hat sich seine eigene Nische geschaffen – sei es mit Projektoren, Campinglampen, Akkus mit extrem hoher Kapazität oder Infrarotfunktionen. Das Ulefone Armor 28 Ultra verfügt zwar nicht über einen Projektor, bietet aber so ziemlich alles andere.
Was dieses robuste Smartphone wirklich auszeichnet, ist die rasante Verarbeitungsgeschwindigkeit und das Gefühl, es handele sich um ein ganz normales Premium-Smartphone.
Okay, es ist etwas klobiger und schwerer, aber nur wenige andere Smartphones überstehen Stürze und raue Umgebungsbedingungen so problemlos wie dieses. Es ist die ideale Wahl für alle, die im Handel arbeiten oder ein Handy für unterwegs suchen.
Zum jetzigen Zeitpunkt, nach ausgiebigen Tests, ist dieses robuste Smartphone mit Abstand das beste, das ich je gesehen habe.




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